Mähroboter und Artenschutz in Einklang bringen
Der Einsatz von Mährobotern im heimischen Garten kann die Artenvielfalt beeinträchtigen und ist eine Gefahr für nachtaktive Tiere. Um diese Tiere zu schützen, haben Kreispolitikerinnen verschiedener Parteien gemeinsam mit Mitarbeitenden der Kreisverwaltung eine Kampagne gestartet. Mit Plakaten und Informationen in den sozialen Medien sowie auf der Webseite des Kreises unter www.kreis-rendsburg-eckernfoerde.de/umwelt/untere-naturschutzbehoerde/igelschutz werden die Menschen darüber informiert, wie sie den Rasen ordentlich halten können, ohne Tiere zu gefährden.
Der Mähroboter ist für viele Menschen mit Garten eine echte Erleichterung: Ohne eigene Arbeit und Zeitaufwand wird der Rasen kurzgehalten. Was dabei nicht immer bedacht wird: Fahren die Roboter in der Zeit zwischen 20 und 8 Uhr, treffen sie auf das vielfältige nachtaktive Leben in unseren Gärten. Igel, Kröten und andere Amphibien sind dort unterwegs. Sie suchen Nahrung und bekämpfen dabei mancherlei Schädlinge. Für die Sensoren der Mähroboter sind diese Tiere nicht immer erkennbar. Igel rollen sich bei Gefahr zusammen, Amphibien sind eher langsam unterwegs. Treffen die Tiere auf den Mähroboter, können sie von den Messern des Mähroboters verletzt werden.
Der Appell der Kampagne aus dem Kreishaus lautet daher: Programmieren Sie Ihren Mähroboter so, dass er nur tagsüber den Rasen pflegt. Zum Schutz der Artenvielfalt im heimischen Garten trotz gepflegter Rasenfläche.
Auskunft erteilt:
Kreis Rendsburg-Eckernförde
Frau S. van den Bergh
pressestelle@kreis-rd.de