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Öffentliche Grünflächen


Altenheimpark

Der Altenheimpark ist in den Jahren 1974/1975 angelegt worden. Er befindet sich im äußersten Westen des Stadtgebietes zwischen der Mühlenstraße und der Straße Kortenfohr. Seine jetzige Größe beträgt ca. 3,6 ha.

Die in Ihrer ursprünglichen Gestalt völlig unstrukturierte Anlage wurde 1990 komplett neu überplant und von 1991 bis 1993 entsprechend der Planungen in mehreren Abschnitten umgestaltet. Dabei wurden der Anlage bis heute ca. 400 Bäume entnommen und gezielt Einzelgehölze und Strauchgruppen nachgepflanzt. Verschiedene Wege wurden verlegt bzw. neu angelegt.

Im Zentrum der Parkanlage befindet sich ein organisch ausgestaltetes Regenrückhaltebecken, welches durch ein künstlichen Bachlauf gespeist wird. Der Ablauf erfolgt unterirdisch zum westlich an das Parkgelände angrenzenden Seekenbek. Der Teich wird von vielen verschiedenen Wasservögeln besucht. Ebenfalls in die Grünanlage integriert ist ein Hirschgatter mit Sikawildbestand sowie ein kleines Ziegengehege.

Die gesamte Grünanlage präsentiert sich heute in der Gestalt eines kleinen Landschaftsgartens.


Streuobstwiese

Die Streuobstwiese an der Straße Kortenfohr - östlich an den Altenheimpark angrenzend - wurde 1990 aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Ortsgruppe des Tourismusvereins ,,Die Naturfreunde'' von den Naturfreunden unter Mithilfe der Stadt Büdelsdorf auf einem städtischen Grundstück angelegt. Die Größe beträgt ca. 2700 qm. Die Fläche ist öffentlich zugänglich, Obst kann für den privaten Gebrauch von jedermann geerntet werden.

Vorhandene Obstsorten:

Äpfel:            Dülmener Rosenapfel 

                     Finkenwerder Herbstprinz           

                     Geheimrat Oldenburg   

                     Goldparmäne 

                     Gravensteiner       

                     Jonathan  

                     Ontario-Apfel 

                     Roter Berlepsch


Birnen:          Bosc's Flaschenbirne

                     Bunte Julibirne

                     Clapp's Liebling 

                     Gellerts Butterbirne 

                     Köstliche von Charneu

Nüsse:          Walnüsse

                     Château d'Orade

                     Noire Précoce

                     Paragon

Pflaumen:      Königin Viktoria

                     The Czar

                     Wangenheims Frühzwetsche 


Zukunftswald

Der ,,Zukunftswald'' der Stadt Büdelsdorf befindet sich im Bereich Neue Dorfstraße / Gorch-Fock-Straße. Die ca.2.200 qm große Fläche, die ehemals für ein Nahversorgungszentrum vorgesehen war, wurde im Jahr 2001 als zukünftige Grünfläche von der Stadt Büdelsdorf erworben. Im Jahr 2002 wurde sie, unterstützt durch den BUND und BINGO! Die Umweltlotterie, mit Mirabellenbäumen und anderen Obstgehölzen bepflanzt.

Die Anlage ist öffentlich zugänglich, vorhandenes Obst kann selbstverständlich für den privaten Gebrauch geerntet werden.


Ahorngarten

Hollersche Anlagen

Die Hollerschen Anlagen, im Kernbereich ein Eichen- und Buchenhochwald, wurden zwischen 1840 und 1850 angelegt und grenzen das Stadtgebiet im Süden zur  Eider hin ab. Der ursprünglich ca. 11 ha große Wald wurde in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erweitert,so dass sich die Waldfläche heute auf ca. 16 ha Fläche von der Straße Am Friedrichsbrunnen bis zur Wollinstraße erstreckt. Entlang des Audorfer Sees bis hinein zur Gemeinde Borgstedt schließt sich am Eiderufer entlang ein Bruchwald an, der bislang kaum eine Bewirtschaftung erfahren hat.

Der mit den Jahren überalterte Kernbestand der Hollerschen Anlagen wurden seit 1984 in mehreren Abschnitten stark durchforstet. Unter einem verbliebenen Schirm von Überhältern wurden gezielt Eichen und Buchen gepflanzt, so dass sich in diesen Bereichen nun ein mehrschichtiger Waldbestand aufgebaut hat. In anderen Bereichen wurden Naturverjüngungen initiiert, es hat sich mittlerweile eine recht große Artenvielfalt an Bäumen und Sträuchern sowie eine zum Teil ausgeprägte Krautschicht etabliert. Neben Eichen und Buchen als Hauptbaumarten sind Bergahorn und vereinzelt Linden, Erlen, Robinien, Kiefern, Eiben, Ilex sowie Pioniergehölze anzutreffen. In wenigen Bereichen haben sich kleine Bestände der Flatterulme mit ausgeprägten Brettwurzeln erhalten.

Der Bereich der Hollerschen Anlagen ist früh besiedelt gewesen. Archäologische Grabungen haben Reste einer großen neolithischen Siedlung nachgewiesen. Im Foyer des Büdelsdorfer Rathauses ist das Bodenprofil eines Pfostenloches aus dieser Zeit ausgestellt.

Heute dienen die Hollerschen Anlagen vor allem als schnell erreichbares Naherholungsgebiet. Der Treidelweg, der die Hollerschen Anlagen am Eiderufer begleitet, hat sich zur beliebten Wanderstrecke entwickelt.



Herr Sieg
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Autor: Herr D. Sieg